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Gartenpflanzen Beratung Ausführung Pflege

Herbst 2022 – September

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

im Garten beginnt nun die Hochphase der Reife: Beeren und Früchte warten darauf, geerntet zu werden. Genießen Sie die ersten milden Herbsttage mit Obst aus dem grünen Wohnzimmer!


Blumenzwiebeln
die nicht jede:r kennt

Die früh blühenden Blumenzwiebeln bringen Farbe in unsere Gärten, wenn die meisten Pflanzen im Garten noch Winterschlaf halten. Im Frühjahr und Sommer ergänzen sie den prachtvollen Gartenflor.

Nicht nur aus gestalterischer Sicht sind Blumenwiebeln und Knollen interessant – vor allem die frühblühenden Gattungen und Arten bieten für Insekten, die bereits bei milden Wintertemperaturen unterwegs sind. Dazu gehören beispielsweise Hummelköniginnen, die schon bei etwa 2°C auf Nahrungssuche sind!

Im Herbst gepflanzt – im Frühjahr oder Sommer sprießen die Früchte (oder besser gesagt Blüten) der Arbeit.

Entdecken Sie bei uns besondere Blumenzwiebeln und Knollen, die nicht in jedem Garten wachsen:

  • Persische Kaiserkrone (bot. Frittilaria persica)
  • Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum)
  • Gold-Krokus (Sternbergia lutea)
  • Steppenkerze (Eremurus var.)
  • Jonquilla-Narzisse (Narcissus jonquilla `Pipit`)
  • Zwerg-Stern-Tulpe (Tulipa tarda)
  • Kugelköpfiger Lauch (Allium sphaerocephalon)

Wissenswertes zu Blumenzwiebeln:

  • Blumenzwiebeln geben Wasser an ihr Umgebung ab und „atmen“.
    Deshalb sollten sie nie – außer beim Transport – in geschlossenen (Papier-) Tüten, Schachteln oder anderen luftundurchlässigen Behältern gelagert werden. Ansonsten kann es zu Schimmel kommen und die Zwiebel büßen ggf. an Keimfähigkeit ein.
  • Alle Zwiebeln- und Knollenpflanzen benötigen genügend Nährstoffe.
    Stickstoff sollte dabei sparsam verwendet werden, Kalium und Phosphor dafür in höheren Konzentrationen.
  • Die Tulpenzwiebeln sind zwar von Anfang an im Sortiment, wollen aber am liebsten erst nach den ersten kalten Nächten im Oktober gepflanzt werden.
    Bis dahin lagern Sie die Zwiebeln kühl, frostfrei und trocken.
  • Narzissen trocknen relativ schnell aus: möglichst bald einpflanzen.
  • Bei Zierlauch gilt: je kleiner die Zwiebel, desto eher sollte sie gepflanzt werden.
  • Wühlmäuse knabbern gerne an Blumenzwiebeln – dagegen helfen Käfige aus Hasendraht.

 

Gartengrenzen
wie wär´s mit blühenden Staudenhecken?

Blühende Staudenhecken – es muss nicht immer Thuja sein

Ganzjährig blühende Staudenhecken sind vielversprechende Alternativen zu den herkömmlichen Gehölzhecken. Sie sind abwechslungsreich in ihrer Struktur und vielseitig einsetzbar.

Hochwachsende Stauden bieten lebendigen Sichtschutz und geben dem Garten interessante Strukturen und bieten Spannung. Sie sind außerdem pflegeleicht – im Frühjahr werden sie in Bodennähe abgeschnitten und brauchen im restlichen Jahr wenig Zuwendung.

Außerdem bestechen Staudenhecken durch ihren Wildcharme, der in modernen Gärten oft gewünscht, aber durch Platzmangel nicht erreicht werden kann. Zu guter Letzt bieten die Stauden, die über das ganze Jahr verteilt blühen, einen enormen Mehrwert für Insekten. Nicht nur durch die reiche Anzahl von Blüten, auch als Überwinterungsmöglichkeit in den Pflanzenstängeln.

Stauden, die sich für eine Hecke eignen, erreichen unterschiedliche Höhen von 120 bis über 200 cm. Die Gestalt der Pflanzen reicht von streng architektonisch, strukturreich bis hin zu locker wiesenartig. Im Hochsommer – Ende Juli – haben die meisten Stauden ihre Endhöhe erreicht und erfreuen uns mit ihrer Blütenpracht.

Alle Hecken bestehen aus äußerst standfesten Gerüstbildnern und im Randbereich werden Stauden eingesetzt, die einen fließenden Übergang erzielen.

Durch die Verwendung vieler Gräser und Herbstblüher ergibt sich das ganze Jahr über ein sehr dynamisches Erscheinungsbild – mit einem attraktiven Winteraspekt.

Nach dem Winter ziehen farbenfrohe Zwiebelpflanzen alle Blicke auf sich und geben so den langsameren Stauden Zeit, sich zu entwickeln.

 

Bilder der Staudenhecken mit freundlicher Genehmigung der ZHAW, Forschungsgruppe Pflanzenverwendung

Mahonia Soft Caress
Mini-Mahonie

Mahonia eurybracteata `Soft Caress`, die Mini-Mahonie, ist eine Rarität, die mit ihrem immergrünem, filigranem Laub hervorsticht.

  • kompakter Wuchs (bis 150cm hoch)
  • gelbe, süßlich duftende Blüte von September bis Oktober
  • immergrün
  • standorttolerant, verträgt sonnigen bis schattigen Standort
  • silber-blaue Beeren im Winter
  • sehr dekorativ durch das feine Laub

Sobald Mahonia `Soft Caress` angewachsen ist, ist sie trockentolerant.

Die gelben Blüten machen sich gut mit anderen Winterblühern, wie zum Beispiel dem Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) oder der gelben Zaubernuss (Hamamelis var.)

Mit winter- oder immergrünen Gehölzen – Glanzmispeln (Photinia fraseri) oder diversen Koniferen kombiniert – sorgt sie für einen Eyecatcher im winterlichen Garten. Die Sorte `Soft Caress` ist durch das interessante Laub das ganze Jahr über attraktiv.

Wild-Beerenobst
Samstag, 24.09.2022 von 14 bis 17 Uhr

Köstliches, gesundes, wildes Beerenobst aus dem eigenen Garten.

Wir stellen euch Wild-Beerensträucher vor, und zeigen euch, wie sie gepflegt und geschnitten werden – außerdem geben wir Tipps zur Verwendung.

Wilde Beeren mit vielen Vitaminen, für große und kleine Gärten.

  • Kosten 20,- €/ Person im Voraus inkl. Infomaterial
  • 5 bis max. 15 Personen
  • Bitte beachten Sie die geltenden Coronaregeln
  • Anmeldung unter marketing@baumschule-erhardt.de oder bei uns vor Ort
Kontakt:
Im Hagelbrunnen
75242 Neuhausen-Steinegg
07234 6115
info@baumschule-erhardt.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr. 08:30 - 12 Uhr
13:30 - 18 Uhr
Sa08:30 - 14 Uhr
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